März7

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben wir die neue Site von und für Götz Widmann online gebracht. Die Anforderungen an die neue Site waren recht einfach: die News sollten möglichst breit gestreut werden (Twitter, Facebook, MySpace) und Götz wollte möglichst viel – wenn schon nicht alles – selbst machen können. Als Theme haben wir uns für Atahualpa entschieden. Es bietet viele Optionen im Backend zur Anpassung, so dass ganz ohne FTP-Client eine Menge direkt dort geändert werden kann. Und vor allem gefällt es Götz – was ja dann am Ende das wichtigste Kriterium war
Den Inhalt hat Götz zum größten Teil auch gleich selbst übertragen bzw. neu erstellt und seine Termine füttert er direkt aus aus seiner Bookingdatenbank am Mac in Bento per CSV-Import in GigPress. Alles ein ganzes Stück einfacher und schneller als vorher – wobei ExpressionEngine nicht wirklich ein schlechtes Backend hat, in diesem Fall aber ist WordPress mit ein paar ausgewählten PlugIns einfach besser geeignet.
Keine technische Frage, aber schön für alle Fans: es gibt wieder freie MP3-Downloads und Ausschnitte seiner eigenen Songs. Für die älteren Songs von Joint Venture gilt das zwar nicht, aber auch diese wird es bald nicht nur auf CD, sondern ebenfalls als MP3-Downloads im Ahuga Store geben.
Februar10

Vor knapp fünf Jahren wurden aus der damaligen J.B.O. Homepage zwei Seiten: die offizielle Homepage und die Fan-Community J.B.O. Fans. Damals haben wir für jbo.de ein eigenes, kleines und nicht so sehr komfortables CMS gebastelt, das statische Seiten erzeugt hat. Inzwischen genügte das aber nicht mehr den Anforderungen und es waren auch weitere Änderungen nötig, damit wir unsere Pläne für J.B.O. Fans umsetzen können. Also haben wir aus dem Layout – das sollte ausdrücklich nicht geändert werden – ein WordPress-Theme gebaut, den Podcast direkt auch integriert und da ist sie nun: Die J.B.O.-Homepage mit neuem Motor.
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Februar5
Das ist der Untertitel des Weblogs “Der Wahrheit in die Musikbusiness“, ein sehr lesenswertes Blog – so man sich nur ein wenig für die Hintergründe im Musikgeschäft interessiert. Unter anderem geht es dort um die Sache mit den Live-Auftritten. “Musiker sollten ihre Musik umsonst hergeben und dafür von ihren Live-Gigs leben.” Wie oft liest man den Satz? Na wenn es denn für kleinere und weniger bekannte Musiker/Bands so einfach wäre – wie viele Mails und Telefonate es meist braucht, um mal einen Auftritt zu bekommen – und von großartigen Gagen brauchen wir da gar nicht reden. Am Ende rechnet man bei den meisten Konzerten nicht “Was verdienen wir dabei“, sondern “Wie viel müssen wir unter Umständen drauf zahlen?“.
Und die Betreiber von den Läden kann man ja auch verstehen: Mit Coverbands oder irgendwelchen Motto-Parties ist man in Sachen Zuschauern meist auf der sicheren Seite, warum also sollte man dann das Risiko eingehen eine Band für viel Geld zu buchen, die es vielleicht gar nicht schafft, den Laden mit Besuchern zu füllen? Schön macht es das trotzdem nicht, wenn einem dann etwas erklärt wird wie: “Warum sollte ich Euch buchen? Die Band von meinem Neffen kennt hier jeder, die spielen für zwei Kästen Bier und bringen ihre Freunde mit, da ist der Laden voll – wenn Ihr auch mit zwei Kästen Bier und einem Abendessen zufrieden seid, dann könnt Ihr gerne mal hier spielen…“
Dezember8
Wir freuen uns zu den Präsentatoren der J.B.O. Tour 2010 zu gehören. Heute wurden die ersten Termine im April und Mai angekündigt:
- Samstag, 10. April 2010 • Potsdam - Waschhaus
- Mittwoch, 14. April 2010 • Augsburg - Spectrum Club
- Donnerstag, 15. April 2010 • Würzburg - Posthalle
- Freitag, 16. April 2010 • Pirmasens - Quasimodo
- Samstag, 17. April 2010 • Andernach - JUZ
- Donnerstag, 22. April 2010 • Flensburg - Max
- Freitag, 23. April 2010 • Osnabrück - Rosenhof
- Samstag, 24. April 2010 • Wilhelmshaven - Pumpwerk
- Mittwoch, 05. Mai 2010 • Regensburg - Zelt
- Donnerstag, 06. Mai 2010 • Erlangen - E-Werk
- Freitag, 07. Mai 2010 • Jena - F-Haus
- Samstag, 08. Mai 2010 • Glauchau - Alte Spinnerei
- Donnerstag, 13. Mai 2010 • Karlsruhe - Festhalle Durlach
- Freitag, 14. Mai 2010 • Bochum - Matrix
- Samstag, 15. Mai 2010 • Lennestadt - Sauerlandhalle
Tickets wird es über die üblichen VVK-Kanäle geben, zum Beispiel auch über
eventim (*).
November25
Zwei der Konzerte der “I Don’t Like Metal”-Tour 2009 sind ausverkauft: München und Berlin. Bei anderen Terminen werden die Tickets schon knapp, es ist also mit weitere “Ausverkauft”-Meldungen zu rechnen…
Und hier mal die offizielle Meldung von Megapress dazu:
J.B.O. – I Don‘t Like Metal Tour 2009! München und Berlin Ausverkauft!
Da macht das „Geburtstag haben“ doch Laune! Erst steigt man mit dem neuen Album „I don’t like metal – I love it!“ auf Platz 6 der Deutschen Album Charts ein, dann bekommt man noch für das zwölf Jahre alte Album „Laut!“ eine Goldene CD verliehen, anschließend knackt man bei dem eigenen Geburtstagskonzert in Bamberg nahezu einen persönliche Zuschauerrekord und nun das! Bereits Zwei der in 2 Wochen beginnenden Tour sind ausverkauft. Für die andern sieben Termine sind noch Tickets bei www.jbo-shop.com und an den lokalen Vorverkaufsstellen erhältlich, allerdings werden in dem ein oder anderen Ort die Karten ebenfalls knapp.
10.12. Kassel • Nachthallen Kassel
11.12. Leipzig • Werk II
12.12. München • Backstage Werk (Ausverkauft!)
13.12. Stuttgart • LKA
15.12. Köln • Live Music Hall
16.12. Hamburg • Grosse Freiheit
17.12. Hannover • Capitol
18.12. Berlin • Postbahnhof (Ausverkauft!)
19.12. Anröchte • Big Day Out Festival
November10
Ursprünglich sollte es ja noch im Oktober so weit sein, aber was sind schon ein paar Tage? Da ist es nun wieder mit neuer Software und neuem Theme, das Shirtblog. Die Werbebanner haben wir diesmal einfach weg gelassen, ermöglicht wird das von Atze, dem T-Shirt-Drucker, der ab sofort der Sponsor des Shirtblogs ist. Viel Spaß dann mit neuen Shirts
Oktober27
So, die Anniversary Show #0 (bzw. die Shows) sind rum. Und es hat alles geklappt. Murphy zeigte zwar ein ausgesprochen reges Interesse an den beiden Veranstaltungen (von kaputten Autos über kranke Musiker bis zu kaputten Amps war alles dabei), aber es hat sich für jedes Problem noch rechtzeitig mindestens ein Plan B finden lassen. Es hätten zwar gerne mehr Besucher sein dürfen – aber wirklich genug sind es wohl erst bei einer ausverkauften Halle, oder?
Wir hatten eine Menge Spaß und das Feedback war durchweg positiv. Auf jeden Fall ein fettes DANKE an alle, die mit dabei waren vor allem natürlich an die Bands Powerball, Bangkokk, Ivory Night und Slick’s Kitchen und an die Teams vom Sounds Essen und Kultopia Hagen. Fotos von den beiden Abenden haben wir natürlich bei venue music in der Galerie und eins ist auf jeden Fall klar: die nächste Anniversary Show kommt garantiert…
Oktober12

Nach einem Wochenende, bei dem Schlaf durch Koffein und Spaß ersetzt wurde, sind wir nun wieder m Büro. Wirklich fit sind wir zwar noch nicht, aber das wird noch. Der “Aussendienst” ist nun mal nicht nur der spassigste Teil unserer Arbeit, sondern auch der anstrengendste. Und auch auf diesem Weg noch mal: Happy Birthday J.B.O. und ein fettes DANKE an alle Beteiligten: die Band, die Crew (egal wo sie im Einsatz sind: Road, Office, Studio…), die Gäste und natürlich die Fans für diesen Abend!
Oktober6
Einfach ist es ja nicht, aber es geht nicht mehr anders. Wir bekommen für venue music inzwischen mehr Musik zugeschickt als wir überhaupt hören können, vom Schreiben darüber ganz abgesehen. Und es werden immer mehr Anfragen. Es tut mir ja jedes Mal leid, wenn ich wieder eine Mail schreiben muss, dass es keinen Sinn ergibt, uns ein Album zu schicken, weil sich beim Hören der Sachen auf MySpace einfach kein “Genau meins, will ich was zu machen”-Gefühl einstellt. Die Freiheit und Subjektivität erlauben wir uns, dass wir zuerst und vor allem über die Sachen schreiben, die uns selbst gefallen (*). Das gilt übrigens auch für alle, die mitmachen wollen (um mal kurz mit dem “Wir suchen immer neue Autoren”-Zaunpfahl zu winken).
Und trotzdem habe ich immer irgendwie ein schlechtes Gewissen, wenn ich solche Mails schreiben muss – vor allem, wenn es an die Band selber geht: die haben wahrscheinlich verdammt viel Arbeit in ihre Musik gesteckt, mit einem unglaublichen Zeitaufwand an den Songs geschraubt, bis die fertig sind – und dann schreiben da so ein paar blöde Blogger, dass sie über dieses Werk nix machen werden, weil es nicht deren Geschmack ist. Dann stelle ich mir vor, wie die vor dem Rechner sitzen und über den unsäglichen Geschmack der Idioten von venue music herziehen, der den Namen “Geschmack” nicht verdient – und dann ist von dem schlechten Gewissen auch schon fast nichts mehr übrig
Manchmal denke ich ja auch darüber nach, ob wir nicht anfangen sollten einfach Pressetexte zu kopieren – wir wären nicht die einzigen und wenn ich mir da so ein paar “Magazine” anschaue, dann muss sich das doch irgendwie auch finanziell lohnen. Wenn ich dann lange genug darüber nachgedacht habe – so in etwa zwei bis drei Millisekunden – dann ist der Gedanke auch wieder ganz weit weg. So was macht doch keinen Spaß und der ist uns bei der ganzen Sache immer noch verdammt wichtig. Immerhin können wir guten Gewissens sagen, dass wir jedes Album auch gehört haben, über das wir eine Rezension veröffentlicht haben – und ich habe öfters mal den Eindruck, dass das nicht jedes Magazin behaupten kann, zumindest nicht ohne zu lügen.
(*) Wenn ich so darüber nachdenke: “gefallen” trifft es eigentlich nicht ganz, wir schreiben durchaus auch über Sachen, die musikalisch gar nicht unser Fall sind, die wir aber aus anderen Gründen für bemerkenswert halten.
Oktober1
Wie ist das eigentlich mit Talenten? Hat man die oder entwickeln die sich? Wie es auch immer ist, in den letzten 1,5 Jahren hat es sich mehrfach gezeigt, dass wir (inzwischen) ein auffallendes Talent besitzen, aus den unmöglichsten Situationen noch was Positives raus zu holen. Oder wie es Andrea formulierte: wir schaffen es noch aus der größten Scheisse Goldstaub raus zu filtern
Auf jeden Fall ein sehr nützliches Talent, wie wir gestern wieder mal festgestellt haben…